Gesichtsstraffung / Facelifting

Unter dem Begriff Facelifting werden eine Reihe chirurgischer Eingriffe zusammengefasst, die zu einer Korrektur von Falten und Hautüberschuss in der unteren Hälfte des Gesichts und am Hals führen.
 
Im Verlaufe der Zeit haben sich verschiedene Operationsverfahren für Korrekturen im Gesicht etabliert, so dass heute der Patient resp. die Patientin aus einer breiten Palette an Möglichkeiten auswählen kann, je nach ihren Wünschen. In dieser Zusammenfassung wollen wir uns mit der Korrektur der unteren Gesichtshälfte und des Halses beschäftigen und nicht auf Wangenlifting, Augenlidkorrekturen und Stirnlifting eingehen. Grundsätzlich kann gesagt werden, je optimaler das Resultat sein soll und je länger die Korrektur anhalten soll, umso aufwändiger ist die Operation.
 
 
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nachher
 
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nachher
 
 
Mit einer Hals- und Gesichtsstraffung kann eine umfassende Korrektur der Wangenpartie, der Unterkieferkontur und des Halses vorgenommen werden. Diese Operation wird vorzugsweise in Vollnarkose, auf Wunsch ambulant, durchgeführt. Die Narben werden um das Ohr gelegt und sind kaum sichtbar. Meist ist zusätzlich eine kleine Narbe unter dem Kinn erforderlich. Schwellungen und Verfärbungen dauern in der Regel ein bis zwei Wochen an. Ein nach der Operation auftretendes Spannungsgefühl an den Ohren klingt normalerweise nach vier Wochen ab. Das Resultat hält lange an, meist über zehn Jahre. Patienten und Patientinnen, die eine möglichst optimale Korrektur anstreben und bereit sind, dafür Zeit und auch die finanziellen Mittel zu investieren, wählen diese Operation.
 
Eine gute Korrektur der Unterkieferkontur und der Wangen wird durch eine kleineres Facelifting, dem MACS-lift, erreicht. Diese Operation kann in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt werden. Der Eingriff ist relativ kurz und führt zu weniger Narben, da diese nur vor das Ohr gelegt werden. Die Schwellungen und Verfärbungen sind geringer und von kurzer Dauer. Spannungsgefühle können bis zu vier Wochen andauern. Patienten und Patientinnen, die keine Narkose, weniger Narben oder einen kleineren Eingriff wünschen, kann diese Methode empfohlen werden. Sie müssen aber in Kauf nehmen, dass das Resultat etwa halb so lang anhält wie bei der Gesichts- und Halsstraffungsoperation. Ausserdem ist diese Methode für die Korrektur von Halsfalten weniger geeignet.
 
 
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nachher
 
 
Eine neue Straffungstechnik, bei der Spezialfäden ("Silhouette-Lift") verwendet werden, kann erste Zeichen erschlaffender Haut um die Wangen, den Kiefer und den Hals sowie an der Stirn begrenzt korrigieren, ohne dass Narben entstehen. Diese Operation ist insbesondere für Patienten und Patientinnen, die keine Narben wünschen, geeignet. Der Eingriff wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt, dauert verhältnismässig kurz und führt kaum zu Schwellungen oder Verfärbungen. Das Resultat hält etwa zwei bis drei Jahre, dann können die Fäden mit einem kleinen Eingriff nachgezogen (nachgestrafft) werden.