Brustvergrösserung

Brustvergrösserung

Die Brust ist ein Sinnbild für Weiblichkeit. Hat die Natur nicht für eine vorteilhafte Form oder Grösse gesorgt oder ist die Brust nach einer Schwangerschaft kleiner geworden oder erschlafft, kann ein plastisch-chirurgischer Eingriff die Lebensqualität der betroffenen Frau entscheidend verbessern.

Persönliche Wünsche

Die konkrete Korrektur der Brust ist abhängig von den Wünschen und Bedürfnissen der Patientin, die ihr persönliches Schönheitsideal einbringen kann. Ob die Brust nach dem Eingriff eine ganz natürliche Form und Grösse haben, durch rundliche Konturen im oberen Bereich voll aussehen oder im Bereich des Ausschnitts stark betont sein soll, ist individuell und wird mit der Patientin vor der Brustvergrösserung sorgfältig abgesprochen.

Technik und Implantat

Der Eingriff wird ambulant in Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird ein Implantat hinter den Brustmuskel oder die Brustdrüse platziert, wofür ein kleiner Schnitt entweder in der Brustfalte, in der Achsel oder im Brustwarzenhof notwendig ist. Das Implantat besteht aus einer Hartsilikonhülle, die mit einem kohäsiven Silikongel oder mit einer Kochsalzlösung gefüllt ist. Nach spätestens zwei bis drei Wochen ist die Patientin wieder voll arbeitsfähig.

Das übliche Verfahren der Brustvergrösserung führt nicht immer zu einem guten, ästhetisch ansprechenden Resultat (s. Abb. 17 a und b; das Resultat auf diesen beiden Abb. stammt nicht von einem in der Tagesklinik Haus zum Steinfels tätigen Chirurgen). Es braucht einige Erfahrung, um abschätzen zu können, welche Operationstechnik und welche Prothese im Einzelfall am besten geeignet sind. Eine ungleiche Brustform oder Brustgrösse im Sinne einer Brustasymmetrie macht die Operation anspruchsvoller und aufwendiger. Der Patientin müssen in diesem Fall die verschiedenen Möglichkeiten, wie die Asymmetrie korrigiert werden kann, genau aufgezeigt werden.

Bei dieser Patientin (s. Abb. 13 und 14 ) mit einer Brustasymmetrie wurden zwei unterschiedlich grosse Implantate verwendet. Zur Erreichung eines optimalen Resultats wurde zudem beidseits eine Bruststraffung mit Narbenführung um die beiden Brustwarzenhöfe durchgeführt.

Auch bei dieser Patientin (s. Abb. 15 und 16) lag eine Brustasymmetrie vor. Bei ihr wurde eine Brustvergrösserung mit gleich grossen Implantaten und zusätzlich an der linken Brust eine „interne“ Bruststraffung mit geringer Brustverkleinerung durchgeführt. Damit konnte eine Symmetrie ohne sichtbare Narben erreicht werden.

Risiken und Komplikationen

Die Brustvergrösserung ist eine Operation und bringt als solche gewisse Risiken mit sich. In seltenen Fällen kann das Einsetzen eines Implantats zu einer Kapselbildung mit Verhärtungen und Schmerzen im Bereich der Brust führen. Nachblutungen oder eine unvorteilhafte Narbe sind sehr selten. Bis heute wurde kein sicherer Zusammenhang zwischen einem Silikonimplantat und einer silikoninduzierten Erkrankung mit Allgemeinbeschwerden nachgewiesen.

Ist das Operationsresultat unbefriedigend oder treten Komplikationen auf, wie zum Beispiel bei dieser Patientin (s. Abb. 17 a+b sowie 18) mit sog. „double bubble“-Deformität, ist eine Korrekturoperation notwendig. Hier hatte der vorherige (nicht in der Tagesklinik Haus zum Steinfels tätige) Chirurg die Prothese zu weit unter dem Brustmuskelansatz platziert.

Richtiger Facharzt

Lassen Sie eine Brustvergrösserung nur von einem ausgewiesenen Spezialisten durchführen. Dieser Eingriff gehört in die Hände eines Facharztes FMH für plastische Chirurgie. Wünschen Sie mehr über unsere Preise zu erfahren, rufen Sie uns bitte an 041 / 52 21 28 08 0.