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Wie wähle ich den richtigen plastischen Chirurgen?
Ein
plastisch-aesthetischer Eingriff sollte von einem erfahrenen Spezialisten
durchgeführt werden. Stellen Sie deshalb sicher, dass ihr Arzt
die entsprechende Ausbildung hat und den FMH-Titel für plastische,
wiederherstellende und ästhetische Chirurgie führt. Noch
wichtiger ist jedoch, dass Sie sich bei Ihrem Arzt und seinen Mitarbeitern
wohl und gut betreut fühlen. Achten Sie darauf, dass Sie beim
Beratungsgespräch alle für Sie wichtigen Fragen stellen.
Ihr Arzt sollte sich genügend Zeit nehmen, diese ausführlich
und detailliert zu beantworten. Wenn Sie sich vergewissern möchten,
ob Ihr Arzt über den entsprechenden FMH-Titel verfügt,
klicken Sie auf diesen Link. (www.plastic-surgery.ch)
Wie teuer ist die Operation?
Die
Kosten einer Operation sind abhängig von der Art und der Schwierigkeit
des Eingriffs, ferner aber auch davon, ob die Operation ambulant
oder im Spital durchgeführt wird. Die Erfahrung, die Ausbildung
und das Renommee des Chirurgen können die Kosten einer Operation
ebenfalls beeinflussen. Aus diesem Grunde sind verschiedene Preise
von verschiedenen Informationsquellen möglich. Um die Preise
besser vergleichen zu können, lassen Sie sich am besten Angaben
zu den einzelnen Kostenpunkten der Gesamtrechnung geben: Honorar
des Chirurgen, des chirurgischen Assistenten und des Anästhesisten,
allfällige Tagesklinik- oder Spitalkosten, Kosten des Operationsaales,
Medikamenten- und Verbrauchsmaterialkosten, Beratungshonorar und
eventuelle weitere Kosten.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten ganz oder teilweise?
In
unserem Gesundheitssystem werden diejenigen Kosten von der Krankenkasse
übernommen, welche durch eine Behandlung aus medizinischer
Notwendigkeit entstehen (Krankheit, Geburtsfehler, Unfall). Die
Kosten eines kosmetischen Eingriffs werden von der Krankenkasse
nicht übernommen.
Wie lange ist die Erholungszeit und wann bin ich wieder arbeitsfähig?
Die
Erholungszeit nach einer plastischen Operation ist zunächst
von der Art der Operation abhängig. Weitere Faktoren sind das
Alter und der Allgemeinzustand des Patienten. Bei grössere
Eingriffen benötigen die meisten Patienten während den
ersten zwei Tagen nach einer Operation eine gewisse Unterstützung.
Meistens können anschliessend alle Tätigkeiten wieder
selbständig verrichtet werden. Patienten, die kleine Kinder
haben, sind allenfalls einige Tage länger auf Unterstützung
angewiesen. Im Einzelnen kann von folgenden Erfahrungswerten ausgegangen
werden:
Augenlidkorrektur,
Gesicht- und Halsstraffung: Normalerweise brauchen die Patienten
ab dem zweiten Tag keine Unterstützung mehr. Da Schwellungen
entstehen können, ziehen es viele Patienten vor, sich während
fünf bis sieben Tage nicht in der Öffentlichkeit zu zeigen.
Die Begleiterscheinungen der Operation sind im Allgemeinen nach
zehn bis vierzehn Tagen so weit abgeklungen, dass ein Auftreten
in der Öffentlichkeit wieder problemlos möglich ist.
Brustkorrekturen: Normalerweise sind die Patientinnen ab
dem zweiten Tag nicht mehr auf Hilfe angewiesen und können
nach einer Woche wieder leichte Arbeiten verrichten. Nach zwei Wochen
ist die volle Arbeitsfähigkeit wieder erreicht.
Liposuktion:
In der Regel sind die Patienten nicht auf Hilfe angewiesen. Wenn
eine ausgedehnte Operation durchgeführt wird, kann der Patient
während ein bis zwei Tagen auf Hilfe angewiesen sein. Viele
Patienten können bereits nach zwei bis sieben Tagen zur Arbeit
zurückkehren.
Bauchstraffung:
Die Patienten sind meistens während zwei bis vier Tagen auf
Hilfe angewiesen. Nach sieben Tagen kann Schreibtischarbeit wieder
problemlos erledigt werden. Andere Arbeiten können eventuell
erst nach vierzehn Tagen wieder aufgenommen werden. Das Heben von
schwereren Gegenständen ist ev. erst nach sechs Wochen wieder
möglich.
Sind die Schmerzen nach der Operation gross?
Jeder
Patient erlebt Schmerzen nach der Operation unterschiedlich. Während
der eine Patient kaum Schmerzen wahrnimmt, fühlt sich der andere
dadurch während einer gewissen Zeit eingeschränkt. Die
meisten plastischen Operationen im Gesichtsbereich verursachen minimale
Schmerzen. Bei Liposuktionen können die Schmerzen mit denjenigen
eines starken Muskelkaters verglichen werden. Operationen, bei denen
auch Muskeln miteinbezogen werden (z.B. bei der Bauchstraffung oder
der Brustvergrösserung), können Unbehaglichkeit und Schmerzen
während bis zu sieben Tagen hervorrufen. Mit den passenden
Medikamenten, die abgegeben werden, können Schmerzen auf ein
Minimum reduziert werden.
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